Approximation Festival in Düsseldorf

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Vom 20. bis 25. September erforscht das Approximation Festival erneut musikalische Grenzen und schreibt damit die besondere Tradition Düsseldorfs in diesem Bereich fort. 2005 gegründet, entstand die Idee für das Approximation Festival aus der Motivation heraus, Musiker und Komponisten in einem Projekt zu vereinen, das Grenzgänge auf dem Klavier wagt. Die „Annäherung“ an das Instrument auf neue, innovative Weise und in verschiedensten Kontexten und Stilen hat entsprechend dem Festival seinen Namen gegeben. Die Konzerte, die dieses Jahr in der Tonhalle, dem K20 Trinkaus Auditorium und dem Salon des Amateurs zur Aufführung kommen, sind dabei keinem einzelnen Genre zuzuordnen. In dieser Grenzüberschreitung bietet das Festival Musikern wie Publikum außergewöhnliche Erfahrungen und ein Aufbrechen eingeübter Hörgewohnheiten. Den Musikern eröffnen sich Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Pianisten und Komponisten aus völlig anderen Genres oder Kontexten. Für das interessierte Publikum bietet Approximation darüber hinaus Piano-Workshops mit ausgewählten Musikern an.


Das Approximation Festival wurde vor sechs Jahren im Salon des Amateurs in der Kunsthalle Düsseldorf von Volker Bertelmann (HAUSCHKA) und Aron Mehzion aus der Taufe gehoben. Lag zur Gründung von Approximation der Schwerpunkt noch auf der Schnittstelle von Klavier und elektronischer Musik, eröffneten sich bald Verbindungen zu anderen Formen der experimentellen und Neuen Musik. In den folgenden Jahren erweiterte sich der Ansatz von Approximation hin zu einem grenzüberschreitenden Festival en miniature, das mit seinen kontrastreichen Konzerten Extreme suchte und präsentierte. Die Konzerte zielten dabei nicht nur auf ein "klassisch" zu nennendes Publikum, sondern begeisterten auch eine eher im Bereich von Avantgarde, Neuer Musik, Jazz, Lounge, Pop und Experiment beheimatete Hörer-Klientel: ein Versuch, neue Horizonte im Bereich der Publikumswirkung von Klaviermusik ins Visier zu nehmen.
Das Approximation Festival versteht sich zugleich als eine experimentelle Plattform, die Musiker aus verschiedenen Generationen, Nationen und Szenen zusammenführt, als ein Forum für die zeitgenössische Auseinandersetzung mit Piano und Keyboards

Anlässlich des Approximation Festivals zeigt die Filmwerkstatt Düsseldorf zudem Arbeiten aus dem Umfeld der Minimal Music. Im September konzentriert sich die Reihe auf das Werk Steve Reichs und zeigt unter anderem Filme, die für ihn wichtige Einflussbereiche repräsentieren. Im Oktober erweitert sich der Blick mit Filmen und Dokumentationen unter anderem zur und mit der Musik von Michael Nymann, Philip Glass, John Adams und Steve Reich.


Approximation Festival
Vom 20. bis 25. September 2011
Düsseldorf

20.09.2011 TONHALLE, 20:00 UHR
Steve Reich mit Ensemble Modern & Synergy Vocals

21.09.2011 SALON DES AMATEURS, 21:00 UHR
Howe Gelb
Jan Jelinek & Masayoshi Fujita

22.09.2011 SALON DE AMATEURS, 21 UHR
Andrea Neumann & Hanno Leichtmann
Nik Bärtsch

23.09.2011 SALON DES AMATEURS, 21:00 UHR
Zöe Keating
A Winged Victory For The Sullen

24.09.2011 K20 TRINKAUS AUDITORIUM, 21:00 UHR
Francesco Tristano & Moritz von Oswald
Toulouse Low Trax & Gwen Jamois

25.09.2011 SALON DES AMATEURS, 21:00 UHR
Greg Haines & Kleefstra/Pruiksma/Kleefstra
Irène Schweizer & Pierre Favre Duo

www.approximation-festival.de


Das Programm der Filmwerkstatt Düsseldorf finden Sie unter
www.filmwerkstatt-duesseldorf.de

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