Structures and Soul
Zur imm cologne 2012 feierte die Ausstellung „Structures and Soul“ in Köln Premiere. HG Esch, einer der international renommiertesten Architekturfotografen, konfrontiert in dem Fotoprojekt urbane Bilder mit fotografischen Erkundungen textiler Strukturen. Eingebettet in die mittelalterlichen Ziegelgewölbe des Sancta-Clara-Kellers waren in der von Carpet Concept und build Das Architekten-Magazin kuratierten Ausstellung erstmals die so entstandenen großformatigen Bildpaare zu sehen. Der Einladung zur festlichen Eröffnung am Dienstagabend der Messe-Woche folgten zahlreiche Gäste aus Architektur, Design und Herstellerwirtschaft.
HG Esch, der mit Fotoserien wie „Cities Unknown“ und „Megacities“ den Blick auf globale Stadtstrukturen mitgeprägt hat, fügt seinen Arbeiten in „Structures and Soul“ eine weitere Facette hinzu. Den Anstoß dazu gegeben hat Thomas Trenkamp, der damit das kulturelle Engagement von Carpet Concept fortschreibt. Ausgehend von einem ersten, noch relativ zweidimensionalen und geschlossenen Konzept, hat sich das Projekt in dieser vertrauten Zusammenarbeit offen und dynamisch entwickelt; es schaut nun, wie Thomas Trenkamp sagen würde, Architektur und Textilien in die Seele. Die Ausstellung wird in den kommenden Monaten unter anderem auch in Berlin, Frankfurt und Hamburg zu sehen sein. Anlässlich der Ausstellungspremiere von „Structures and Soul“ ist unter gleichem Titel ein Bildband mit deutschem und englischem Text erschienen.
Katalog zur Ausstellung
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Structures and Soul HG Esch | Carpet Concept | build Das Architekten-Magazin Herausgeber: Ralf Ferdinand Broekman deutsch / englisch 64 Seiten, 44 großformatige farbige Abbildungen 25,- Euro. ISBN 978-3-941217-00-3 Wuppertal 2012 |
Inmitten des lebendigen Treibens rund um die Büromöbel-Messe Orgatec präsentierte sich 2010 die Ausstellung „Spanisches Licht – New Lighting Design“ in der Kölner Kunstbar. Rund 100 Gäste, darunter eine Reihe namhafter Vertreter der deutschen Architektur- und Innenarchitekturszene, drängten sich im Licht spanischer Designleuchten in den Räumen der prominenten Bar zwischen Dom und Hauptbahnhof. Und unterstrichen damit erneut: Gut gemachtes Design hat Anziehungskraft – umso mehr, wenn das Ambiente stimmt, für das hier gleich zwei Faktoren verantwortlich waren: Zum einen hat sich die Kölner Kunstbar innerhalb weniger Jahre mit künstlerischen Konzepten und wechselnden Interiors nicht umsonst einen Ruf als In-Location erworben. Zum anderen war dieser Rahmen wie geschaffen für die eigentlichen Objekte der Ausstellung: 9 Tage lang präsentierte die vom spanischen Institut für Außenhandel ICEX organisierte, vom renommierten Designstudio Regina Dahmen-Ingenhoven und build gestaltete und vom spanischen Designstudio Lagranja kuratierte Schau hochwertige Leuchten von 22 spanischen Herstellern. Gezeigt wurden Lichtobjekte für Innenräume ebenso wie Lösungen für den Außenbereich. Im Wechselspiel zwischen den spanischen Leuchten und dem Interieur der Kunstbar entstand so ein Gesamtkunstwerk aus Licht, Design und Kunst.
www.spanischeslicht.de
Die Kunstakademie Düsseldorf, 1773 durch den Kurfürsten Carl Theodor als Kurfürstlich Pfälzische Akademie der Maler-, Bildhauer- und Baukunst gegründet, zählt zu den renommiertesten Akademien in Deutschland und international. Sie ist Körperschaft des öffentlichen Rechts und zugleich Einrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Der postgraduale Studiengang Baukunst, in den gesamten Ausbildungsbereich der Kunstakademie integriert, dient einer hochrangigen Ausbildung der künstlerischen Qualifikation von Architekten und erweitert so die zu einem berufsqualifizierenden Abschluss führenden Studiengänge Architektur an Universitäten, Technischen Hochschulen und Fachhochschulen. Im Zentrum des Studiums steht Architektur als Baukunst und die Förderung der schöpferischen Anlagen der Studierenden.
build begleitet als Medienpartner die Vortragsreihe Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf, die seit rund drei Jahrzehnten Einblicke in die Grundlagen, Mechanismen und individuellen Ausprägungen aktueller gestalterischer bzw. raumgestalterischer Arbeit bietet. Ausgehend von der Kerndisziplin Architektur zählen zu den Vortragenden auch renommierte und junge Protagonisten angrenzender kreativer Bereiche, der Bildenden Kunst, des Designs, der Medien, aber auch der theoretischen Reflektion über deren gesellschaftlichen Stellenwert. Die öffentliche Vortragsreihe thematisiert so die Wechselverhältnisse und fließenden Übergänge zwischen den Disziplinen und zwischen praktischen und eher theoretischen Ausrichtungen innerhalb derselben. Damit folgt sie dem grundsätzlichen Anspruch der Baukunst-Lehre an der Düsseldorfer Kunstakademie, den Austausch mit anderen Disziplinen voranzutreiben und als grundlegend für das Selbstverständnis der Architektur zu begreifen.
Historische Kräne, den Rhein im Blick: das KAP Forum am Rheinauhafen in Köln bietet eine Weltpremiere. Neun Firmen bilden hier eine gemeinsame Plattform. Sie präsentieren nicht nur die neusten Innovationen aus Architektur, Technologie und Design, sondern regen auch zum gemeinsamen Dialog und Austausch an.
„In der KAP Community sehen wir ein ideales Forum, um uns und unsere Leistungen auf hohem Niveau präsentieren zu können“, hebt Holger Jahnke, Geschäftsführer des Büromöbel-Spezialisten Wilkhahn hervor. „Die KAP Community ist eine in dieser Form einzigartige, zeitgemäße Antwort auf die Anforderungen einer Wissensgesellschaft, die Information, Kooperation und Verknüpfung in den Mittelpunkt stellt.“
Manager und Netzwerker Andreas Grosz entwickelte vor drei Jahren für die Firmen aus Deutschland, Dänemark und Österreich das KAP Forum als Netzwerk- und Kommunikationspunkt führender design- und architekturbezogener Unternehmen. Die gemeinsame Klammer der KAP Community bildet bis heute ein ambitioniertes Veranstaltungsprogramm, das Andreas Grosz mit brisanten und aktuellen Architektur-, Design-, Technologie- und Zukunftsthemen füllt und das in Köln mittlerweile zu den treibenden Faktoren der Städtebau-Diskussion gehört.
Ob bei der erfolgreichen Themenreihe über die Zukunft der europäischen Stadt, beim brandheißen KAP Talk, dem Architektur-Biennale-Blockbuster „convertible city“, der vom Canal Grande an den Rhein geholt wurde, oder den Fortbildungen der KAP Akademie – schon jetzt zählt das gemeinsame Podium der Firmen Alape, BASF, Carpet Concept, Dornbracht, Gira, Kvadrat, Silent Gliss, Wilkhahn und Zumtobel Licht, einem der führenden Foren Kölns und wird auch von Architekten und Firmen aus dem internationalen Raum angesteuert.
Die inhaltliche Leitung und die Koordination liegen bei Andreas Grosz, der dem Forum nicht nur eine hochaktuelle, sondern internationale Ausrichtung verliehen hat, die mittlerweile auch in den Nachbarländern wie Belgien und den Niederlanden für starke Resonanzen sorgt.
Jeweils im Januar findet die imm cologne als weltweit wichtigste Einrichtungsmesse des neuen Möbeljahres statt. Erfolgreich hat sich die imm cologne von der reinen Ausrichtung auf Möbel hin zur Präsentation gesamter Einrichtungskonzepte entwickelt und ist damit internationales Forum, Höhepunkt und Gradmesser der Branche. Die imm cologne bietet jährlich spannende Neuerungen, Events und Präsentationen international renommierter Aussteller. Das Ausstellungskonzept Pure Village bringt innovative, design-affine Unternehmen zusammen. Hier werden nicht nur aufregende Möbel präsentiert, sondern auch Überraschendes aus den Bereichen Licht, Textilien und Accessoires. Auch der Bereich D3 Design talents bietet eine Menge Impulse und frische Ideen. Hier stellen Nachwuchsdesigner Innovationen und visionäre Konzepte für die Raumgestaltung von morgen vor. Für Messebesucher, die im Contract Business tätig sind, gibt es besondere Highlights. Und mit den jährlich abwechselnden Events LivingKitchen und LivingInteriors finden zudem Aussteller aus den Bereichen Küche sowie Bad, Boden, Wand und Licht eine Plattform.
Als besonderen Service bietet die imm cologne mit dem Contract Business Guide einen kompakten und anschaulichen Überblick über ausgewählte Aussteller, die im Objektgeschäft tätig sind. Im Auftrag der imm cologne wird der Contract Business Guide bereits seit 2010 von build Das Architekten-Magazin inhaltlich und grafisch gestaltet. Als redaktionelles Umfeld bietet Ihnen der Guide exklusive Interviews und Beiträge mit international renommierten Entscheidern und Newcomern aus dem Objektbereich.
Contract Business Guide
Auf der Kölner interzum, im Zwei-Jahres-Turnus stattfindende Leitmesse der Zulieferindustrie, dreht sich alles um visionäre Technologien und innovatives Design für Beschläge und Oberflächen, Holzwerkstoffe und Furniere, Leder, Polster und Polstermaschinen. Mit der Sonderschau „innovation of interior“ (ioi), seit 2009 fester Bestandteil der interzum, bietet die Messe zudem gezielt Architekten und Designern einen Blick auf neueste Materialentwicklungen und deren Anwendungsmöglichkeiten und trägt so einer aktuellen Entwicklung Rechnung: Aufgrund der Variationsbreite und Verschiedenartigkeit der Materialen und Produkte aus dem Bereich der Zuliefererindustrie für Möbelfertigung und Innenausbau rückt auch die interzum zunehmend ins Bewusstsein von Architekten und Designern. Zum einen erhalten sie durch die dort präsentierten technischen Innovationen sowie Architektenforen und Vorträge gleichsam eine Vorschau auf zukünftige Möbelentwürfe. Zum anderen nimmt – neben der funktionalen Intelligenz – mehr und mehr auch die Designqualität der Neuentwicklungen zu, was die Produkte der Möbelzulieferer längst nicht mehr nur für den Innenausbausektor interessant macht.
build Das Architekten-Magazin ist bereits seit der Premiere 2009 Partner des Formats „innovation of interior“. So konzipierte Ulrich Nether, Professor an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, in Kooperation mit build das Themenfeld „Gesellschaftliche Veränderungen“, in dem Architektur- und Innenarchitekturprojekte der jüngsten Zeit präsentiert wurden. build hat darüber hinaus am Vortragsprogramm im Rahmen von „innovation of interior“ mitgewirkt, u.a. mit Mark Blaschitz von Splitterwerk, Peter Ippolito von der Ippolito Fleitz Group, Regina Dahmen-Ingenhoven, Georg Gewers von Gewers und Pudewill und Karim El-Ishmawi vom Berliner Büro Kinzo.
Im Auftrag der Koelnmesse wird zudem seit 2011 der ioi Guide to architecture and design von build Das Architekten-Magazin inhaltlich und grafisch gestaltet. Der Guide bietet umfangreiche redaktionelle Einträge zu Ausstellern und alle wichtigen Informationen rund um die interzum. Im redaktionellen Teil folgen wir neuesten Trends rund um Materialien und Zulieferindustrie, stellen führende Köpfe der Designszene in Interviews vor, berichten über den interzum award und werfen einen Blick auf die jeweiligen konzeptionellen Schwerpunkte von innovation of interior.
ioi Guide to architecture and design 2011
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